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BIOGRAFISCHES

Trio Belli-Fischer-Rimmer

Das Trio Belli-Fischer-Rimmer mit Frederic Belli an der Posaune und Nicholas Rimmer am Klavier wurde ursprünglich als Preisträgerensemble des Deutschen Musikwettbewerbs für die Bundesauswahl "Konzerte junger Künstler" gegründet und nach einer sehr erfolgreichen Saison mit Konzerten quer durch die Republik beschloss man weiterzumachen. Aufgrund der sehr mageren Ausgangslage, was das Repertoire betraf, wußte sich das Trio schnell zu helfen und machte es zu einer Tugend, auch durchaus zunächst entferntes Repertoire für seine Besetzung mit Posaune, Klavier und Schlagzeug nutzbar zu machen. Werken von Bach, Dvorak, Brahms, Debussy oder Bernstein wurden ein neues Klanggewand verpasst, gleichzeitig konnten Komponisten beauftragt werden, neue Stücke in die Welt zu setzen.

Die Programme des Trios wirken manchmal wie eine Achterbahnfahrt durch die Musikgeschichte, Genre-Schubladen greifen hier nicht, Altes beeinflußt Neues und umgekehrt , es entstehen verblüffende Verwandschaften und Wechselwirkungen über die Jahrhunderte. Dabei überraschen sich die drei Musiker auf der Bühne am liebsten selbst: Viele Arrangements lassen improvisatorische Freiräume, jedes Konzert bleibt einzigartig. Oft entstehen die Bearbeitungen durch gemeinsames Experimentieren und verändern sich über die Jahre immer weiter.

Repertoire

Songs without Words - Waits/Weill/Schubert

Das neueste Programm widmet sich zwei der außergewöhnlichsten Songschreiber des 20. Jahrhunderts:
Kurt Weill, vor allem berühmt für seine Lieder und Theatermusiken und den US-amerikanischen Ausnahmekünstler Tom Waits. Für beide Musiker war die populäre Musik ihrer Zeit wie Blues, Chanson, Country oder Polka wichtige Inspirationsquelle und zugleich Ausgangspunkt für eigene Kompositionen.
Das Milieu ihrer Lieder ist die Strasse, sind die Nachtclubs und Bordelle oder die Hafenkante, sie erzählen melancholische Geschichten über die Liebe und die Abgründe unseres Leben.
In Anlehnung an den Mendelssohnschen Zyklus "Lieder ohne Worte" hat das Trio nun eine Auswahl an Liedern und Melodien von Weill und Waits für die Besetzung mit Posaune, Klavier und Schlagzeug erschlossen und ihnen in eigenen Arrangements ein neues Klanggewand verliehen. Dabei spannt die Musik einen weiten Bogen von lyrischen Balladen, kernigem Blues oder burlesken Walzern bis hin zu geräuschartig-experimentellen Grooves.
Tom Waits: Jockey full of Bourbon / Muriel
Kurt Weill: Der Abschiedsbrief
Tom Waits: All the world is green / Diamonds and Gold
Franz Schubert: Nacht und Träume D.827
Kurt Weill: Lost in the Stars
---------Pause---------
Tom Waits: Cemetery Polka
Kurt Weill: Youkali
Waits/Schubert: Misery is the river of the world/Auf dem Wasser zu singen D.774
Tom Waits: Soldier's Things
Franz Schubert: Das Heideröslein D.257
Tom Waits: Trampled Rose
Kurt Weill: Nanna's Lied
Tom Waits: Swordfish Trombone / Ruby's Arms


Fresh Air!
Johannes Fischer: Einige Versuche, Dinge in Gang zu setzen
Claude Debussy: "Ariettes oubliées" [arr. for trombone, piano and percussion]
J.S. Bach: Allegro from the Triosonata "The musical offering" [arr. for trombone, vibraphone and piano]
---------Pause---------
Mike Svoboda: Music for Trombone, Piano and Percussion
Daniel Schnyder: World's Beyond / Blues for Schubert / Chase

Audio

(...)

Video

Offizieller Trailer:

Presse

Braunschweiger Zeitung: "Virtuosität vereint mit grenzenloser Kreativität potenziert mit dem Faktor drei."

Badische Zeitung: "...innovationsfreudig und frisch..."

Tagesspiegel: "[Johannes Fischer] findet den ganz großen Bogen zwischen Spektakel und Poesie. [...] Die Zuhörer werden von etwas ergriffen, das sich zunächst in ungläubigem Staunen und Kopfschütteln, und später in Trampeln und Bravorufen entlädt."

Tagesspiegel: "[...] perfekte Technik, gewinnende Lockerheit, mitreißende, auch zur meditativen Versenkung fähige Lebendigkeit. [...] Beim Schlagzeug gibt es keine Berührungsängste - wenn man spielt wie Johannes Fischer."

Welt: "Er will berühren, statt zu überwältigen, er gleicht einem Poeten an den Drums, der seine hauchfeinen Spielchen treibt mit dem mannigfachen Instrumentarium und dem dazugehörenden Werkzeug, seinen mal behutsam klopfenden, mal zart streichelnden und dann doch pointiert Akzente setzenden Schlägeln. Johannes Fischer malt berückende, pastelltönende Schlagzeugfarben von großer Originalität."